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Clemens-Galerien, Solingen

Clemens-Galerien, Solingen

Fertigstellung: 2000
BGF: 55.000 m²
LP: 2–6, 8+9

Innenstadterweiterung Bocholt Neutorplatz

Innenstadterweiterung Bocholt Neutorplatz

Neubau eines innerstädtischen Einzelhandelszentrums mit Tiefgarage.
Im Jahr 2001 mit einer lobenden Erwähnung der "Initiative Stadtbaukultur" beim Wettbewerb für vorbildliche Handelsarchitektur gewürdigt.

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Clemens-Galerien, Solingen

Neubau eines innerstädtischen Einzelhandelskomplexes mit Kinocenter, Büros und Räumen für die Volkshochschule

Das multifunktionale Einkaufszentrum Clemens-Galerien liegt im unmittelbaren Stadtzentrum der im Bergischen Land gelegenen Klingenstadt Solingen, im oberen und frequenzstarken Teil der Solinger Fußgängerzone.

Aufgrund der vorgenommenen Verkehrsumlenkungen und -beruhigungen hat dieser Teil der Innenstadt eine neue positive Entwicklungschance erhalten und bekommt durch die Clemens- Galerien ein neues attraktives Gesicht.

Die Fußgängerzone wurde erweitert und erhielt mit Hinzufügung eines Platzes ein weiteres attraktives städtebauliches Element. Maßstäblichkeit und behutsame Stadtentwicklung im Sinne einer Stadtrevitalisierung stand im Vordergrund der Planung.

Die Clemens-Galerien werden geprägt durch ca. 14.000 m² Einzelhandelsflächen, einem Multiplex-Kino, Büroräumen, Schulungsinstitutionen, Bibliotheken und gastronomischen Einrichtungen, die die neu geschaffene städtebauliche Qualität beleben.

Die Galerien sind ein attraktives Beispiel für den Umgang mit einer phantasievollen Stadtsanierung, die der Innenstadt neue Entwicklungspotentiale bietet. Die gewählten Materialien, die menschlichen Dimensionen und nicht zuletzt die architektonische Qualität integrieren sich in das vorhandene Umfeld. Über die Einbindung des Mühlenplatzes steht eine Kommunikationsplattform für eine Vielzahl innerstädtischer Funktionen zur Verfügung. Es ist eine Verteilerfunktion geschaffen worden, die zudem ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen und den Solinger Wochenmarkt bietet.

Die Fassaden der Galerien stellen ein Wechselspiel zwischen ortsüblichen ornamentierten Ziegelflächen, Stahl-Glas-Elementen und transparenten lichtdurchfluteten Glasdächern dar. Die Materialien des Außenbereiches setzen sich konsequent im Innenraum fort, so dass diese beiden Bereiche miteinander verschmelzen.