GLOCKHAUS, DÜSSELDORF
Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Tiefgarage
Das im Jahr 2000 errichtete 6-geschossige Bürogebäude liegt direkt an einer viel befahrenen Schnellstraße im Nordosten der Landeshauptstadt. In der städtebaulichen Einfügung werden Straßenfluchten der Begrenzungsbebauung stadtraumbildend aufgenommen. Eine gläserne Schallschutzfassade spannt sich parallel zur Schnellstraße und dient als zusammenfassendes Bindeglied zweier Gebäudeteile.
Zur Haupterschließungsstraße öffnet sich der Baukörper in zwei unterschiedlich lange Flügel, die im Kontext mit dem gegenüberliegenden Hochhaus einen Stadtraum bilden. Der nicht überbaute Grundstücksanteil ist als Parkanlage gestaltet.
Die Haupterschließung erfolgt über Anliegerstraßen mit einer großzügigen Vorfahrt. Die Stellplätze sind in der unter dem Gebäude liegenden Tiefgarage untergebracht.
Die Fassadengestaltung greift architektonische Elemente der direkten Umgebung auf und übersetzt diese auf die funktionalen Anforderungen eines Bürogebäudes. Das eingerückte Erdgeschoss hat eine leichte Metall-Glas-Fassade, durch die das Gebäude im Zusammenspiel mit der Lochfassade der oberen Geschosse und dem abgesetzten Staffelgeschoss seine Leichtigkeit und Transparenz erhält. Die Schallschutzwand und die Fassaden der Hallen erhalten eine großflächige fugenlose filigrane hinterspannte Planarfassade.
Der Grundriss ist so geplant, dass eine große Flexibilität der Aufteilung und Nutzung gegeben ist. Hiermit wird das Gebäude auch zukünftigen Nutzungen gerecht. Die zentrale lichtdurchflutete Halle mit 4 Panorama-Glasaufzügen erschließt die jeweiligen Nutzungsebenen.
Das Konstruktionsraster beträgt ein Vielfaches des Ausbaurasters von 1,35 m, auf das das Rohbauraster der Stahlbetonkonstruktion ausgerichtet ist. Die Büros werden mit einem Hohlraumboden versehen, der eine flexible Nutzung ermöglicht. Die Räume verfügen über zu öffnende Fenster und eine natürliche Be- und Entlüftung.






