Archiv 2005
Berliner Platz Bottrop
Investorenwettbewerb zur Neugestaltung des Berliner Platzes

Im Rahmen eines Investorenwettbewerbs hatte die Stadt Bottrop zur Vorlage von Entwürfen für die Neugestaltung des Berliner Platzes aufgerufen.
Ziele des Verfahrens sollten die Stärkung der Versorgungsfunktion der Bottroper Innenstadt sowie eine anspruchsvolle Gestaltung des Stadtraumes Berliner Platz sein, verbunden mit der Belebung der Kaufkraft und einer stärkeren Bindung an die Bottroper Innenstadt. Die Nutzungen sollten die Bereiche Einzelhandel, Gastronomie, Büros, Arztpraxen, Gesundheit und Fitness abdecken. Ausreichende Stellplätze sollten für eine adäquate Erreichbarkeit sorgen.
Nattler Architekten hatten sich zusammen mit der Harpen AG als Investor an dem Verfahren beteiligt, an dem 15 Bewerber teilgenommen hatten.
Mit dem vorgelegten Entwurf wurde versucht, die Maßstäblichkeit der vorhandenen innerstädtischen Bebauung mit ihren baulichen Konturen aufzunehmen, um den Platz neu zu fassen. Durch die Schaffung einer Kammstruktur wurde die Neubebauung mit der Kleinteiligkeit des innerstädtischen Gefüges verwoben.
So sind die hier gezeigten Entwurfsziele auf der einen Seite im direkten Kontext des Ortes Berliner Platz zu sehen, stellen aber auch eine exemplarische Lösung für viele andere Innenstädte dar, die mit ähnlichen städtebaulichen Fehlentwicklungen zu leben haben.
Eine Wettbewerbsentscheidung ist für Anfang 2006 vorgesehen.
Fleischgroßmarkt Aachen Brand
Richtfest für 3.500 m² Hallenneubau

Nach nur 3 Monaten Bauzeit wurde auf einem Gewerbegelände im Aachener Stadtteil Brand Richtfest für einen Fleischgroßmarkt gefeiert.
Als Ergänzung des im Jahr 2002 bereits errichteten Gemüsegroßmarktes am gleichen Standort, wird der Fleischgroßmarkt das Sortiment ab März 2006 erweitern.
Auf 2 Geschossen werden ca. 3.300 m² Nutzfläche geschaffen, die neben der o.g. Nutzung weitere artverwandte Sortimenten aufnehmen werden, sowie auch Platz für ca. 900 m² Büros bieten.
Tiefgarage Airportcity
Tiefgarage auf dem Gelände des Düsseldorfer Flughafens eröffnet

Nach 14 Monaten Bauzeit ist die Tiefgarage P 8 des Düsseldorfer Flughafens fertig gestellt worden. Am Donnerstag wurde die „Airport City“-Tiefgarage, die auf 3 Ebenen über 1.800 Parkplätze beherbergt, offiziell eröffnet. Mit der Fertigstellung der 37 Millionen Euro teueren Tiefgarage ist das erste Projekt für den Businesspark in unmittelbarer Nähe zum Terminal in Betrieb gegangen. „Das Fundament für die ,Airport City’ steht“, erklärt Flughafen-Chef Rainer Schwarz.
Angebunden wird der Neubau, dessen schlüsselfertige Errichtung von Hochtief Construction durchgeführt wurde, über ein Erschließungstreppenhaus, das über eine ebenfalls neu errichtete Brücke an die Abflugebene angeschlossen ist.
Den Betrieb des Parkhauses übernimmt die Apcoa, die auch alle anderen Parkhäuser am Flughafen bewirtschaftet, so dass eine nahtlose Integration in das Parkleitsystem des Flughafens gewährleistet ist.
Staatsanwaltschaft Essen
Neubau der Staatsanwaltschaft begeht Richtfest
Nach einjähriger Bauzeit wurde im Gebäude der Staatsanwaltschaft Essen Richtfest gefeiert.
Der rund 16 Millionen Euro teure Neubau mit ca. 10.000 m² Mietfläche und 280 Büros soll im April 2006 bezugsfertig sein.
Über eine Brücke wird das neue Gebäude mit dem Land- und Amtsgericht verbunden. Im Untergeschoss steht eine Tiefgarage mit 115 Stellplätzen zur Verfügung.
Der sechsgeschossige Neubau ist damit einer der letzten Mosaiksteine beim Ausbau des Justizviertels. Staatsanwaltschaft, Landessozialgericht, Landgericht, Amtsgericht, Arbeitsgericht, Justizvollzugsanstalt und Polizei befinden sich damit künftig in unmittelbarer Nachbarschaft.
Nattler Architekten waren im Auftrag der Firma Wiemer + Trachte für die Ausführungsplanung verantwortlich.
RWI-Hochhäuser Düsseldorf
1.Preis Revitalisierungwettbewerb

Bei einem Einladungswettbewerb zur Revitalisierung der RWI Hochhäuser gewann das Büro den 1.Preis.
Teilgenommen hatten renommierte Architekturbüros aus Düsseldorf und Hannover. In einer weiteren Beauftragungsstufe soll die Planung schrittweise umgesetzt werden, um die momentan von der WestLB genutzten Flächen nach und nach der Vermietung zuführen zu können.
Flughafen Essen-Mülheim
2.Preis Wettbewerb Erweiterungsplanung

Bei einem Einladungswettbewerb zur Erweiterung des Flughafens Essen-Mülheim erreichten NattlerArchitekten den 2.Preis.
Ziel des Wettbewerbs war, ein strukturelles Grundsatzkonzept unter dem Leitbild eines zukunftsorientierten und ökologisch vorbildlichen Städtebaus zu entwickeln mit der Möglichkeit, eine Fläche von ca. 6,5 ha städtebaulich, insbesondere unter strukturellen und gestalterischen Gesichtspunkten, neu zu ordnen. Mit dem Ergebnis dieses Verfahrens sollte die Grundlage für einen hochattraktiven, auch überregional bedeutsamen interkommunalen Büro- und Gewerbepark geschaffen werden.
Verwaltungsgebäude TÜV Essen
TÜV bezieht Gebäude Richard-Wagner-Straße - Generalplanung

Nach 17monatiger Bauzeit wurde das Verwaltungsgebäudes des TÜV an der Kronprinzenstraße fertiggestellt und an den Nutzer übergeben.
Damit stehen dem TÜV und seinen Mitarbeitern über 5.000 m² moderne Büroarbeitsflächen zur Verfügung. Insgesamt wurde eine Bruttogeschossfläche von ca. 13.700 m² überbaut.
Die Kreuzung Richard-Wagner/Kronprinzenstraße bekommt mit dem Neubau ein attraktives städtebauliches Gesicht, indem sie von etwa gleich hohen Gebäuden eingerahmt wird.
Nattler Architekten waren nach einem gewonnenen Wettbewerb für die Planung verantwortlich.
Heimvolkshochschule Kleve-Rindern
Volkshochschule nach mehreren Jahren Umbau- und Renovierungsarbeiten eingeweiht

Mit einem Festakt ist der Abschluss der mehrere Jahre währenden Renovierungsarbeiten in der Katholischen Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern gefeiert worden.
Die Renovierung, die im Herbst 1994 begonnen hatte, umfasste alle Teile der Bildungsstätte. So wurden die Gästezimmer mit eigenen Nasszellen auf einen modernen Stand gebracht. Auch Eingangsbereich, Speiseraum, ein Forum sowie die Kurs- und Konferenzräume wurden modernisiert. Das Flair der historischen Gebäude wurde dabei erhalten und durch transparente Architekturelemente ergänzt.
Insbesondere das neue Forum mit angeschlossenem Speiseraum mit seiner transparenten Architektur steht in enger Wechselwirkung mit der naturnahen Außenanlage und den Gewässern.
"Es ist gelungen aus teilweise unvermittelt nebeneinander stehenden Baukörpern ein zusammenhängendes Ganzes zu schaffen" betonte Dr. Kurt Kreiten, Direktor der Heimvolkshochschule.






