Archiv 2006
RWI4 Düsseldorf
Fertigstellung der Umbauarbeiten





Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten wurden die Arbeiten am RWI Gebäude abgeschlossen und somit ein wichtiger Meilenstein in der Neuausrichtung der 1974 errichteten vier silbrig schimmernden 13 geschossigen Bürotürme gesetzt.
Mit einer zweistelligen Millioneninvestition wurde das gesamte Gebäude architektonisch auf eine neue Strategie abgestimmt, die Umbaumaßnahmen im Außen- und Innenbereich sowie ein neuartiges Lichtkonzept vorsah. Das Gebäude erhielt mit rwi4 unter anderem einen neuen Namen, der das Konzept repräsentieren soll.
Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Eingangs- und Aufenthaltszonen gelegt, die über eine zeitgemäße Innenarchitektur, sowie ein stimmiges Beleuchtungskonzept eine ansprechende Aufenthaltsqualität bieten.
Die Eingangsbereiche der einzelnen Etagen wurden auf die heutigen Anforderungen der Vermietung gebracht, so dass flexible Vermietungssituationen möglich sind.
Auf Grund der Bestandssituation des Gebäudes und seines Alters stellten die Brandschutzanforderungen eine besondere Schwierigkeit dar, die zusammen mit den Fachplanern ein hohes Maß an Koordination erforderte.
Fachvortrag im Rahmen des heuer-dialogs "Erlebnis- und Einkaufsmeile Nordrhein-Westfalen"

Im Rahmen des Handelsdialogs "Erlebnis- und Einkaufsmeile Nordrhein-Westfalen - Projektentwickler und Investoren in Shopping-Laune!"
hielt Herr Nattler am 22. November 2006 in Köln einen Fachvortrag zum Thema "Kreativer Umgang mit Stadtsituationen - Neue 1A Lagen schaffen".
Die Handels-Dialoge von Heuer Dialog blicken auf eine bereits 10-jährige Tradition zurück und haben sich in Deutschland erfolgreich auch auf Länderebene etabliert. So richtet Heuer Dialog beispielsweise den Handels-Dialog Bayern und den Handels-Dialog NRW aus.
heuer-dialog
Multifunktionales Zentrum Münster
Wettbewerb zur Errichtung eines Einzelhandelszentrums mit ergänzenden Dienstleistungen - 2. Preis

Bei einem Einladungswettbewerb zur Errichtung eines Einzelhandelszentrums erreichten Nattlerarchitekten in einem Feld von 6 Planungsbüros den 2.Platz.
Aufgabenstellung war die Schaffung eines standortbezogenen, bedarfsgerechten Nutzungsmixes mit hoher Aufenthaltsqualität, sowie die Einbindung in die Gesamtstruktur des projektierten Technologieparks II. Daneben war eine hochwertige Gestaltung, sowie die stufenweise Entwicklung und die gute Erreichbarkeit im Zusammenhang mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten gefordert.
Der Entwurf auf dem 62.000 m² großen Areal an der Steinfurter Straße zeichnet sich durch seine klare Konzeption mit eindeutig ablesbaren städtebaulichen Inszenierungen und räumlichen Qualitäten zum Thema multifunktionales Zentrum aus.
Durch die klar gegliederten Funktionen und Flächen und dem damit verbundenen Gebäuderaster ist die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs sichergestellt.
Bürogebäude e-plus+ in Düsseldorf
Zweistufige Investorenausschreibung





Zusammen mit der Zech Immobilien GmbH aus Bremen haben Nattler Architekten einen Planungsentwurf für den Neubau eines Bürohauses für den Mobilfunkanbieter e-plus+ verfasst. Das Unternehmen überlegte, seinen Standort an den Düsseldorfer Flughafen zu verlegen.
Das neue funktionale Bürogebäude sollte mit rund 33.000 m² oberirdischer BGF ca. 1.200 Arbeitsplätzen Raum geben. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes hinsichtlich seiner Miet- und Baunutzungskosten war dabei vorrangiges Ziel der Ausloberin. Mittlerweile hat sich e-plus+ entschieden, am alten Standort zu bleiben.
BEBAUUNGSSTUDIE RWE IN ESSEN
Eingeladener Wettbewerb (Gutachterverfahren) für den Neubau eines Büro- und Handelsgebäudes für RWE, Altenessener Straße - 2. Preis





Der RWE Konzern möchte alle in Deutschland für den Energiehandel, die Erdgasbeschaffung und die kommerzielle Optimierung in Großhandelsmärkten tätigen Mitarbeiter an einem neuen Standort in Essen konzentrieren. Auf Grund dessen beauftragte RWE Systems Immobilien GmbH u. Co. KG drei Architekturbüros – unter ihnen Nattler Architekten - für die Ausarbeitung einer Bebauungsstudie zum Zweck der späteren Beauftragung. Es handelt sich um den Neubau eines Gebäudes, bestehend aus einem Bürogebäudeteil klassischer Prägung für 400 Mitarbeiter und einer Gesamtfläche von 10.000 m² und einem angegliederten Sonderteil als Großraumfläche für börsenorientierte Nutzung für 350 Mitarbeiter. Als Standort ist ein Grundstück an der Altenessener Straße mit einer baulichen Erweiterungsmöglichkeit auf dem angrenzenden südlichen Grundstück vorgesehen, in unmittelbarer Nachbarschaft von Victoria Mathias, der historischen Keimzelle des heute international tätigen Energiekonzerns RWE.
Das Gebäudekonzept von Nattler Architekten besticht durch klare Strukturen und einen funktionalen und flexiblen Gebäudeaufbau. Durch die Kopfsituationen bindet die Gebäudestruktur direkt an die Altenessener Straße an. Der Vorplatz bildet für das Haus ein adäquates Entree und setzt als Adresse einen stadträumlichen Schwerpunkt an der Altenessener Straße. Der Komplex der Börse liegt im internen, nicht direkt einsehbaren Grundstücksbereich und zollt somit dem Sicherheitsaspekt Tribut.
Konstruktive und tragende Elemente sind in Stahlbetonbauweise, die Fassade des Bürohauses als elementierte Vorhangfassade aus Ziegeltafeln vorgesehen. Der funktional unterschiedlichen Struktur der Börse wird durch einen variierten Einsatz des Fassadenmaterials begegnet. Eine sich im Abstand wechselnde Lamellenstruktur bildet die Außenfassade. Die Spange/Börsengang ist als verbindendes Element mit vorpatiniertem Kupfer verkleidet.
Das vorliegende Konzept bietet die Chance, interessante Arbeitswelten anzubieten, die konzeptionell und nachhaltig einen Beitrag zur Architektur und zu einer qualitätsvollen Stadtraumbildung leisten.
Neunutzung Rathausareal in Wülfrath
Beschränktes, einstufiges Investorenauswahlverfahren mit der Harpen Immobilien GmbH & Co. KG

Nach Auszug der Stadtverwaltung aus dem ehemaligen Rathaus beabsichtigt die Stadt Wülfrath, an diesem Ort einen neuen, qualitätsvollen „Publikumsmagneten“ zur Stärkung und Erweiterung des innerstädtischen Einzelhandels zu schaffen.
Das eigentliche Plangebiet umfasst eine ca. 0,9 ha große Fläche in der Innenstadt von Wülfrath, auf der sich das ehemalige Rathaus und die Stadthalle einschließlich des zugehörigen Parkplatzes befinden. Eingebettet ist das Plangebiet in den Untersuchungsbereich, der weitere 1,348 ha umfasst.
Der Entwurf von Nattler Architekten sieht den Rückbau des alten Rathauses sowie des heutigen Veranstaltungssaales vor. Auf dem frei werdenden Gelände entsteht eine erdgeschossige Handelsnutzung. Im Obergeschoß liegt am westlichen Ende der neue Veranstaltungssaal, ihm gegenüber im Osten umstellt ein U-förmiges Gebäude den Platz, der gläsern überdacht wird. Dazwischen spannen sich die erforderlichen PKW-Stellplätze sowie eine breit angelegte Treppe. Sie stellt die direkte, bisher nicht gegebene räumliche Verbindung zwischen historischer Altstadt und dem Stadtpark von Wülfrath dar. Insbesondere mit der Reaktivierung des Areals um den Marktplatz sowie der neuen Stufenanlage zum Teich mit Glas-Pavillon kann eine attraktive Achse entstehen. An dieser durchgängigen Verbindung liegt der neue Veranstaltungssaal. Der angrenzende Stadtpark geht über in Heckenscheiben zwischen den PKW-Stellplätzen. Die Handelsnutzung zeigt sich in einer Stahl-Glasfassade, die ausgehend vom auskragenden Dach des Veranstaltungssaales mit einem umlaufenden Sichtbetonband eingefasst wird. Am Platz steht das Band frei auf Stützen und nimmt die gläsernen Kuben der Bushaltestellen auf.
Grossmarkt Aachen Brand
Grossmarkt eröffnet

Nach gut 10 monatiger Bauzeit wurde ein weiterer Abschnitt des Großmarktes Aachen seiner Bestimmung übergeben. Auf über 2.500 m² Fläche wurden Geschäftsräume für diverse Anbieter im Bereich des Lebensmittelgroßhandels geschaffen, die das gesamte Angebot des Großmarktes auf über 5.000 m² vergrößern. Die 71 x 34 m große Halle wurde mit Alu-Sandwichpaneelen verkleidet, um sich auch optisch von den üblichen Hallenbauten in diversen Gewerbegebieten abzuheben. Von außen nicht sichtbar sind die zahlreichen technischen Einbauten wie Kühl- und Lagerräume, die für die Mieter im Bereich des Fleischgroßhandels notwendig waren, um die entsprechenden EU-Genehmigungen zu erhalten.
Weitere Bauabschnitte zur Ergänzung des Angebots sind bereits in Planung.
Staatsanwaltschaft Essen
Staatsanwaltschaft bezieht Neubau im Gerichtsviertel

Anfang April bezogen die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ihre neuen Räumlichkeiten an der Zweigertstraße und sind damit wieder in einem Gebäude vereint, nachdem man vorher lange Jahre mit zahlreichen Außenstellen und den damit verbundenen Nachteilen leben musste.
Der 15.000 m² große und 16 Millionen Euro teure Neubau fügt sich mit seiner hellen Fassade optisch passend in das Gerichtsviertel ein. Die Verbindung zum Gericht wird über eine Glasbrücke realisiert.
"Alte Synagoge Essen"
Wettbewerb zur Neugestaltung zu einem Veranstaltungs- und Ausstellungszentrum - 2.Platz

Beim Wettbewerb zur Neugestaltung der "Alten Synagoge Essen" zu einem Veranstaltungs- und Austellungsgebäude erreichten Nattler Architekten in einem Teilnehmerfeld internationaler Architekturbüros den 2. Preis.
Die Wettbewerbsarbeit entstand in einem Zusammenschluss mehrerer renommierter Fachplaner zur Erarbeitung eines schlüssigen Ausstellungskonzeptes.
Ausgelobt wurde die Wettbewerbsaufgabe von der Stadt Essen in Zusammenarbeit mit der "Alten Synagoge", um den 1913 vom Baumeister Körber errichteten und im Novemberprogrom 1938 gebrandschatzten Kirchenbau, der seitdem nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzt wurde, zu einem Informationszentrum für jüdische Kultur und Religion zu machen.
Die Aufgabe bestand dabei im wesentlichen aus 3 Forderungen:
- Schaffung einer einladenden, Licht- und Klangelemente einbeziehenden, Atmosphäre
- Präsentation von Vorhalle, Hauptraum und Empore zur Beschäftigung mit jüdischer Kultur und ihrer speziellen architektonischen Gestaltung
- Erweiterung eines stimmigen Raumkonzeptes, das Bau, Daueraustellungen und Funktionsbereiche sinnvoll und überzeugend verbindet
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Mit wenigen baulichen Eingriffen und unter grundsätzlicher Beibehaltung der Programmdispositionen im Gebäude konzentrieren die Verfasser sich mit der vorgestellten Arbeit in überzeugender Weise auf die Anmutung und Wirkung, besser: die Wiedergewinnung des Hauptraumes. Für die grundsätzliche Idee, das Haus selbst und in besonderer Weise den Hauptraum zu stärken, ihn eindeutig in die Mitte des Hauses und des Konzeptes zu stellen, bedienen sich die Verfasser sehr direkt der Gedanken und Absichten Körners und der historischen Vorgaben seiner Synagoge: „Einheitlichkeit der Formen und Farben“.
Weitergehende Informationen auf competitionline
Bahnhof Mülheim
Wettbewerb zur Neuplanung des Hauptbahnhofs - Ankauf

In einem von der Stadt Mülheim an der Ruhr ausgelobten Wettbewerb wurden NattlerArchitekten für ihre Teilnahme mit der Planungsgruppe Hoff + Reinders, die für die Freiraumplanung verantwortlich zeichneten, mit einem Ankauf ausgezeichnet.
Gegenstand des Wettbewerbs war die städtebauliche Neuplanung des Hauptbahnhofs der Stadt Mülheim an der Ruhr zur Anpassung der Infrastruktur an die heutigen Anforderungen der Kunden im öffentlichen Personennahverkehr.
Zentrale Entwurfsidee war dabei die "Mülheimer Welle", die als geschwungene Dachkonstruktion den Bahnhof und einen Teil des Straßenraumes überspannt, um so die unterschiedlichen Nutzungen unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen.
Atrium Office und City Loggia Bonn
Baubeginn für innerstädtische Bebauung in der Nähe des Hauptbahnhofes

Bereits Ende letzten Jahres ist der Startschuß für das Projekt City Loggia und Atrium Office in Bonn gefallen.
Durch eine Projektgesellschaft unter der Federführung der Sparkasse Bonn wird nach der Planung von Nattlerarchitekten das Atrium Office als Bürogebäude mit 4.000 m² Mietfläche realisiert, sowie die City Loggia, die auf 1.250 m² 16 Eigentumswohnungen bietet.
Das Projekt wurde unter schwierigen Randbedingungen geplant, da es zu einem Großteil auf einem U-Bahn Tunnel der Bonner Stadtwerke errichtet wird.
Es schließt damit eine Baulücke im Anschluß an die LVA, die vor einigen Jahren bereits auf einem Nachbargrundstück errichtet worden war.






