Archiv 2010
Biomasseheizwerk Essen
Neubau im Essener Grugapark - Generalplanung

Im Essener Grugapark wird zur Wärmeversorgung der einzelnen Liegenschaften ein Heizwerk mit Nahwärmenetz erstellt. In zwei Biomasseheizkesseln werden Hackschnitzel verbrannt, zwei zusätzliche Gasheizkessel werden zur Spitzenlastdeckung bereitgestellt. Der Bau erfüllt die Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.
“Form follows function” trifft auf den Neubau des Biomasseheizwerks zu: Das kubische Gebäude offenbart durch das große "Schaufenster" seine Zweckbestimmung. Der Hauptraum besteht aus dem Heizraum mit vier Heizkesseln, während das Hackschnitzellager und die Kaminanlage an der Rückseite des Gebäudes liegen. Der Bau integriert sich auf natürliche Weise in die Umgebung ohne sich unterzuordnen. Das Farbkonzept orientiert sich am natürlichen Farbspektrum des Gruga-Parks: Erdtöne und verschiedene Grüntöne des Blattwerks. Diese Umgebungsfarbigkeit wird auf die Architektur übertragen und abstrahiert, wodurch Assoziationen in Bezug auf "Bio"(-Heizwerk) geschaffen werden: Natur, Sonnen-Lichtpunkte, Holz.
Für den Bau des Biomasseheizwerks werden hauptsächlich Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet. Holzleimbinder und Wände als Holzständerwerk mit Zellulosedämmung bilden das Tragwerk. Die Außenwände des Heizraums sind als Warmfassade ausgebildet. Der Aufbau besteht von innen nach außen aus zementgebundenen Bauplatten, einer Holzständerkonstruktion, Zellulosedämmung, Holzschalung, Lattung/ Konterlattung und Fassadenplatten aus Eternit. Teilbereiche werden als Pfosten-Riegel-Glasfassade ausgeführt. Das extensiv begrünte Flachdach ist in Holzbauweise konstruiert.
Die Anlage wird interessierten Besuchern und Schulklassen unter Führung zugänglich gemacht. Dafür ist eine Besucherbühne oberhalb der Kesselanlage in ausreichendem Sicherheitsabstand von den Anlagenteilen vorgesehen.
Draiflessen Collection
Ausstellung im Museum des neu gebauten Familienzentrums

Die Draiflessen Collection ist eine private Initiative einer namhaften internationalen Unternehmerfamilie. Sie dient der Sammlung und Sicherung von Zeugnissen der Unternehmens- und Familiengeschichte. Im Forum, einer dem internationalen Museumsstandard angemessenen Ausstellungsfläche innerhalb der neuen Familienbegegnungsstätte, werden regelmäßig aus Leihgaben bestehende Sonderausstellungen zu verschiedenen Themenspektren durchgeführt.
Draiflessen beherbergt unter anderem neben dem Forum auch ein Konferenzzentrum und einen multifunktionalen Veranstaltungssaal. Das Gebäudeensemble wurde 2010 von Nattler Architekten nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit fertiggestellt.
Mehr Informationen unter: Draiflessen Collection
Deutscher Pavillon auf der EXPO 2010 Shanghai China
Ausstellung zur nachhaltigen deutschen Architektur

Am 17. Oktober 2010 wurde die Ausstellung des NAX (Netzwerk Architekturexport) auf den temporären Ausstellungsflächen des Deutschen Pavillons auf der Expo 2010 in Shanghai zum ersten Mal eröffnet. 27 deutsche Architektur- und Ingenieurbüros - darunter Nattler Architekten - präsentieren eine Auswahl ihrer Arbeiten anhand konkreter gebauter Beispiele aus dem In- und Ausland. Die Ausstellung basiert auf dem Kerngedanken „balancity“ des Deutschen Pavillons und fokussiert die drei Themen „Gemeinschaft und Individuum“, „Urbanität und Natur“ sowie „Innovation und Technik“.
Mehr Informationen unter: Expo 2010 - Events
Rathausgalerie Essen
Revitalisierung des vorhandenen Einkaufszentrums

Als attraktiver Treffpunkt mitten in der Stadt bietet die "Rathaus Galerie Essen" Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen auf 30.000 Quadratmetern mit 60 Geschäften. Die Gestaltung der neuen Fassade des brückenartigen Bauwerks bildet den optischen Abschluss der Baumanßnahmen zur Revitalisierung des ehemaligen "City Centers".
Die neue Hauptfassade ist als Kaltfassade mit punktgehaltener VSG-Verglasung ausgebildet, die mit einem linearen sandfarbenen Farbverlauf bedruckt und indirekt angestrahlt wird.
Der vorgehängte Fluchtbalkon dient als zweiter Rettungsweg für die dahinterliegenden Läden und wurde mit einer Verglasung mit Digitalbedruckung verkleidet. Thema ist eine abstrahierte Stadtsilhouette als Abwicklung eines Geländequerschnitts von der Kettwiger Straße aus Richtung Rathaus von Norden nach Süden gesehen: Zollverein, Rathausgalerie, Synagoge, Münsterkirche, Lichtburg, Hauptbahnhof, Evonik-Häuser und RWE-Turm. Unterbrochen wird die Silhouette durch ein großformatiges hinterleuchtetes LED-Board, das wechselnde Werbung zeigt.
AOK Nordwest
Neubau des Direktionsgebäudes in Dortmund - Generalplanung

Der Neubau des Verwaltungsgebäudes der AOK-Nordwest in Dortmund zeichnet sich durch eine viergeschossige Kammstruktur aus, die ein hohes Maß an Öffentlichkeit durch Einblick, Übersicht und Nähe bietet. Klare Volumenstrukturen verleihen dem Gebäude ein ruhiges, zeitloses Gesicht. Es wird geprägt durch helle, energieeffiziente und zugleich repräsentative Architektur.
Die Funktionen und das innenarchitektonische Konzept der Kommunikationsbereiche unterstützen die Philosophie der AOK hinsichtlich Ökologie, Ökonomie, Ergonomie und Ambiente und stellen den intern gelebten Charakter eines modernen, kommunikativen und offenen Unternehmens deutlich dar.
Das Erdgeschoss beinhaltet Sondernutzungen, wie Empfang, Konferenz-Center und Cafeteria. Regelmäßige Lochfenster mit niedrigen Brüstungen markieren die Büros in den Obergeschossen. Im Kontrast dazu stehen die Kombizonen, die an der bodentiefen Verglasung zu erkennen sind und Ausblicke in die großzügigen Freibereiche erlauben. Das beige-graue Klinkermauerwerk setzt sich vom anthrazit des Sockels ab und verleiht dem Gebäude zusammen mit den Holz-Aluminium-Fenstern Leichtigkeit. Die Dächer und Innenhöfe des Verwaltungsgebäudes werden begrünt.
Die Beheizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt über eine monovalente Geothermieanlage, bei der die gesamte Kühl- und Heizenergie aus 107 Erdsonden gewonnen wird. Durch die Betonkerntemperierung wird eine gleichmäßige und zugfreie Klimatisierung erreicht, die außerdem zur Nachtauskühlung herangezogen werden kann. Das Energiekonzept sieht einen Primärenergiebedarf von ca. 100 KWh/m²/a vor.
Die Nachhaltigkeit des Gebäudes und der Planung wird durch eine DGNB-Zertifizierung bestätigt werden.
Das fertige Gebäude besitzt eine Bruttogeschossfläche von fast 19.000 Quadratmeter und einen Bruttorauminhalt von knapp 70.000 Kubikmeter.
Hauptverwaltung AachenMünchener Versicherung
Neues Gebäudeensemble prägt die Aachener Innenstadt





Das Direktionsgebäude der AachenMünchener Versicherung gewinnt den Aachener Architekturpreis des BDA, die "Auszeichnung guter Bauten 2010".
Vom Generalunternehmer Alpine Bau Deutschland AG wurden Nattler Architekten mit der Werkplanung des 100 Mio teuren Neubaus des Direktionsgebäudes der AachenMünchener Versicherung in Aachen beauftragt. Die Versicherungszentrale mit einer Bruttogeschossfläche von 28.700 m² gibt der südlichen Aachener Innenstadt ein neues Gesicht. Nahe Theater und in Sichtbeziehung zum Dom ist zwischen Borngasse, Franzstraße, Kapuzinergraben und Theaterstraße ein außergewöhnliches Gebäude entstanden, bestehend aus einer Abfolge mäandrierender, unterschiedlich hoher Baukörper. Der Entwurf von kadawittfeldarchitektur beinhaltet das bestehende Hochhaus der AachenMünchener Versicherung und drei Neubauten, die über den sogenannten "Boulevard" in der zweiten Ebene zu einem Haus zusammengefasst sind. Die rein interne, transparente Wegeverbindung dient als Erschließung für die Büros, verbindet diese mit Cafeteria und Betriebsrestaurant, beherbergt Konferenzbereiche und öffnet sich am Haupteingang zum Straßenraum.
Eine öffentliche Freitreppe führt unter einem aufgeständerten Teil des Gebäudes durch, überwindet den Höhenversprung von fast acht Metern und bietet Fußgängern die Möglichkeit des direkten Durchgangs vom Hauptbahnhof zur Innenstadt Aachens. Die alte Blockrandbebauung der Borngasse wird zum Teil wieder aufgenommen und durch einen öffentlich zugänglichen Park, den "Pocketpark" ergänzt.
Der zweite Bauabschnitt ist als eigenständiges Gebäude mit unabhängiger Nutzung und eigener Architektursprache an der Franzstraße entstanden und verläuft parallel zur Borngasse. Im Erdgeschoss befindet sich Restauration, in den Obergeschossen Büronutzungen zur Vermietung.
HOAI Lph. 1-4 u. künstl. Oberl.: kadawittfeldarchitekten, Aachen
HOAI Lph. 5 + 9: Nattler Architekten, Essen
Thyssen-Krupp Hauptverwaltung Essen
Neubau der zentralen Tiefgarage









Die zentrale Tiefgarage für das neue Headquarter von Thyssen Krupp auf dem 230 Hektar großen Krupp-Gürtel ist fertig gestellt. Sie vernetzt unterirdisch die Gebäude des ersten Bauabschnitts auf dem autofreien Campus und wickelt die komplette Ver- und Entsorgung ab. Verteilt auf zwei Geschosse stehen ca. 850 Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher zur Verfügung. Der Bauherr wünschte sich eine helle Atmosphäre, die Farbigkeit ist dementsprechend angepasst: Wände und Boden sind weiß gehalten, die Markierungen reduziert auf weiß, grau und schwarz. Die lineare Beleuchtung mit integrierter Medientrasse in schwarz-weiß wurde eigens für dieses Bauvorhaben entwickelt. Die Garage erhält durch fünf sakral anmutende Oberlichter Tageslicht und setzt so die Attribute "Helligkeit, Transparenz, Offenheit" des Gesamtkonzeptes der neuen Konzernzentrale fort.
Das gesamte Headquarter von ThyssenKrupp erhielt bereits vom DGNB das Vorzertifikat in Gold.
Neubau Franz-Sales-Haus Essen
Der erste Spatenstich für das Begegnungszentrum mit Hotel ist erfolgt

Der erste Spatenstich für den Neubau des Begegenungszentrums mit Hotel für das Franz Sales Haus in Essen-Steele ist erfolgt. Mit den neuen Gebäuden wird das Franz Sales Haus sein Dienstleistungsangebot zukünftig mit dem neuen Veranstaltungszentrum für rund 300 Personen, Hotel, Konferenzräumen, Festsaal, Großküche und Cateringbetrieb erweitern können. Zentral gelegen im Campus und sich öffnend zur „Piazza“ empfängt in warmen Farbtönen das Ensemble die Besucher, Bewohner und Mitarbeiter des Franz Sales Hauses. Die Funktionsbereiche sind nach außen deutlich ablesbar, kommunikative Elemente und funktionale Einheiten klar abgegrenzt. Das zum Park orientierte, erste integrative Hotel Essens bildet gegenüber dem Festsaal einen eigenständigen Baukörper. Das Foyer für Festsaal und Kantine setzt sich als geschützte Wegeverbindung zur Hotelrezeption mit überdachter Vorfahrt fort. Der Festsaal selbst öffnet sich über eine verschiebbare Glasfassade in den Freiraum der Fuge, die sich an dieser Stelle als Außenbühne und Sitzflächenerweiterung zeigt.
Mitte 2011 werden die Gebäude bezugsfertig sein und den Betrieb aufnehmen. 2007 hatten Nattler Architekten bei einem begrenzten Architektenwettbewerb den 1. Preis erhalten.
Zum Wettbewerbsergebnis News 2007
Bibliothek in Essen
Baubeginn für die zentrale musikwissenschaftliche Bibliothek an der Essener Folkwang Universität der Künste

Der geplante Neubau des Architekten Max Dudler befindet sich im Bereich der ehemaligen Abtei Essen-Werden. Er ersetzt das durch einen Brand zerstörte alte Gebäude, schließt städtebaulich die offene südliche Flanke des Ehrenhofs und vervollständigt somit das bauliche Ensemble der ehemaligen Abtei Essen-Werden, in der die Folkwang Universität der Künste ihren Hauptsitz hat. Die Fassade aus transluzenten Stein-Glas-Verbundelementen, bislang einzigartig in Deutschland, verleiht dem kubischen Baukörper ein kristallines Aussehen.
Nattler Architekten begleiten als Generalplaner die Ausführungsphase. Zur Zeit erfolgen archäologische Untersuchungen auf dem Grundstück. Der Neubau soll bereits Mitte 2011 fertig gestellt sein.
In der neuen Bibliothek, die vom Innovationsministerium und der Altfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gesponsert wurde, werden erstmalig drei wertvolle Bestände zusammengefasst: die bedeutende musikwissenschaftliche Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum, die musikpädagogischen Bestände der Universität Duisburg-Essen und die Bestände der Folkwang Hochschule. Damit verfügt die neue Bibliothek über eine der größten musikwissenschaftlichen Bestände in Nordrhein-Westfalen.
Fotos und Pläne unter Folkwang Universität der Künste - Bibliotheksneubau
Westdeutsches Tumorzentrum in Essen
Neubau eines Bettenhauses für onkologische Patienten

Der Neubau des Bettenhauses für die Patienten der Klinik für Hämatologie und der Inneren Klinik (Tumorforschung) wird mitten im Areal der Universitätsklinik Essen errichtet werden. Auf rund 5.700 Quadratmetern werden vier Pflegestationen mit insgesamt 130 Planbetten und eine Palliativstation, sowie eine Bettenwaschanlage und eine Wäscheausgabe für Berufskleidung, ein sogenannter Chiptex-Liner untergebracht sein.
Nattler Architekten sind zusammen im Team mit anderen Fachingenieuren und BSS-Landschaftsarchitekten mit Köster GmbH als Generalübernehmer für das Bauvorhaben ausgewählt worden.
Der erste Spatenstich durch Innovationsminister Andreas Pinkwart ist erfolgt. Der Bau soll im Herbst 2011 bereits fertiggestellt sein.
Erweiterung der Universität Hildesheim
Wettbewerb nach vorgeschaltetem Auswahlverfahren

Haus der Chancen in Monheim
Neuer Raum für soziale Einrichtungen
Der Neubau im Berliner Viertel von Monheim beherbergt auf 2.000 m² den Bereich Kinder, Jugend und Familie der Stadtverwaltung, Schulungsräume, eine Kindertagesgruppe, einen Veranstaltungssaal sowie ein Café im Erdgeschoss. Das "Haus der Chancen" wird in Monheim als Teil des Projekts Mo.Ki (Monheim für Kinder) gesehen. Den Monheimer Bürgern wird Jugend- und Suchtberatung, Familienhilfe und Erziehungsberatung in den neuen Räumlichkeiten angeboten. Der zweihüftige Winkelbau ist in Massivbauweise mit Betondecken errichtet. Sämtliche Innenwände sind Leichtbauwände, um auf eventuell veränderte Grundrissanforderungen flexibel reagieren zu können. Nattler Architekten übernahmen die Ausführungsplanung.
"Media Markt" in Dorsten
Vorhabenbezogener Bebauungsplan und Neubau des Elektrofachmarktes

Am südöstlichen Innenstadtrand, südlich des zentralen Omnibusbahnhofes möchte die "Aktivest GmbH" im Auftrag für Media Saturn den Elektrofachmarkt “Media Markt” errichten. Dafür erstellten Nattler Architekten einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das insgesamt 28.700 Quadtratmeter große Areal.
Die Erschließung des Elektro-Marktes soll über die Bovenhorst und den Busbahnhof erfolgen. Der Standort gilt als Ergänzung der zentralen Handelsflächen in der Altstadt von Dorsten.
Aktuell ist die Planung für das Gebäude des Elektrofachmarkts begonnen worden.
Baukulturplan Ruhr
Über die Architektur des Ruhrgebiets

Als Beitrag zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 hat der Regionalverband Ruhr den Baukulturplan Ruhr herausgegeben, der 2300 vorzeigbare Objekte der Metropole Ruhr vorstellt. Er soll für Touristen und Architekturinteressierte als neuer Leitfaden durchs Revier führen. Das Ruhrgebiet ist auf vier Karten aufgeteilt, die Objekte werden in acht architekturgeschichtliche Epochen unterteilt. Schwerpunkte sind die zeitgenössische Architektur und Landschaftsarchitektur, die Ingenieurbaukunst und die Industriegeschichte.
Neben der genauen Lage und Adresse der Objekte erfährt der Nutzer Angaben zur Stadt, zur Nutzung, zum Baujahr und zum jeweiligen Architekten. Zusätzlich wird eine Auswahl der bedeutendsten Objekte jeder Epoche in Bild und kurzen Texten in deutscher und englischer Sprache detaillierter vorgestellt.
Auch Nattler Architekten sind mit einer Auswahl ihrer Bauwerke im Baukulturplan Ruhr vertreten.
Herausgeber: RVR Regionalverband Ruhr
Autoren: Detlev Bruckhoff, Thomas M. Krüger und Marnie Schaefer
Raucherlounge im Flughafen Düsseldorf
Futuristisch anmutender Aufenthaltsort für Raucher





Die Errichtung einer Raucherlounge im Flughafen Düsseldorf ermöglicht Rauchern, in futuristischem Ambiente eine letzte Zigarette vor dem Flug zu genießen. Das Erscheinungsbild der 50 Quadratmeter großen Lounge ist unter Berücksichtigung des Gestaltungsanspruches der Flughafen Düsseldorf GmbH und dem Corporate Identity der Marke entwickelt worden. Die Lounge steht als Box transparent im Sicherheitsbereich des Flugsteigs C.
Die Fassade besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Leichtmetallblechverkleidung, die seitlichen Wandanschlüsse sind in GK-Leichtbauweise erstellt. Das mit Trapezblech verkleidete Dach ist zum Innenraum mit einer Aluminiumrasterdecke als Abhangdecke versehen. Innerhalb der Raucherlounge wird auf dem vorhandenen Fliesenbelag ein Vinylboden in Parkettoptik verlegt, um den Loungecharakter zu verstärken. Die Box wird über Überdruck entlüftet.
Aufgrund der hohen Akzeptanz der rauchenden Besucher sind weitere Lounges der gleichen Bauart im Flughafen Düsseldorf aufgestellt worden.
Neubau eines Geschäftshauses am Alexanderplatz, Berlin
Kooperativer Realisierungswettbewerb

Neubau der Feuer- und Rettungswache Nord
Düsseldorf Lohausen
Der Neubau der Feuer- und Rettungswache Nord in Düsseldorf umfasst eine Feuerwache mit sieben Stellplätzen für Brandschutzfahrzeuge und eine Rettungswache mit fünf Stellplätzen für Rettungsdienstfahrzeuge. Werkstatt, Waschhalle, Sozialbereiche für weibliche und männliche Mitarbeiter und eine Tankstelle runden das Raumprogramm ab.
Die Fahrzeughallen werden eingeschossig in Stahlbetonfertigteil-konstruktion mit Außenwänden aus Sandwichelementen gefertigt und erhalten eine Dachdeckung aus Trapezblech. Das Sozialgebäude wird als Massivbau mit tragenden Mauerwerks- bzw. Stahlbetonwänden errichtet, die mit Klinker verkleidet werden. Beide Gebäude erhalten Gründächer mit extensiver Begrünung und außenliegender Entwässerung.
Dem Neubau liegt ein energetisches Konzept mit dem Ziel zugrunde, die EnEV um mindestens 30% zu unterschreiten. Dies wird unter anderem durch Maßnahmen wie Geothermie und mittels dezentraler Lüftung mit Wärmerückgewinnung erreicht.
ExpoReal 2010 München

Nattler Architekten waren dieses Jahr - wie schon in den vergangenen zehn Jahren - Standpartner der Metropol-Region Ruhr vom 4. bis 6. Oktober 2010 auf der ExpoReal in München.
Wir danken Ihnen für Ihren Besuch und freuen uns, Sie nächstes Jahr wieder an unserem Stand begrüßen zu dürfen!






