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Nattler
Architekten

Draiflessen
Collection

Mettingen
Kultur
Museum
Realisierung 2009
53.000 m2
LP 1—8

Erinnerung, Begegnung, Kommunikation – für die Familie Brenninkmeijer entwickelten wir 2007 ein Museum. Es ist das alte Herrenhaus der Familie, das die erste Nachkriegszeit-Produktionsstätte von C&A und neue Architektur miteinander kombiniert… eine freie Form für offenes Denken, ein Ort für die Kunst. 


Museum, Veranstaltungssaal und private Villa sind eng miteinander verzahnt. Durch die geschickte Erschließung der Gebäude- teile ist auch eine Nutzung unabhängig voneinander möglich. Das Gebäude bietet somit die größtmögliche Flexibilität.


Einzigartig: Die Bücher- und Grafiksammlung zeigt Rembrandt und andere niederländische Meister. Als eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken für das 17. und 18. Jahrhundert, werden hier höchste Anforderungen an die Standards von Raumklima, Beleuchtung und Hightech-Museumsinfrastruktur erfüllt.


Der Nähsaal mit seinem typischen Sheddach, der nach dem Krieg für die Produktion von Textilien genutzt wurde. Nach historischem Vorbild neu errichtet, erinnert der Saal an die Anfänge einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.


Raum für familiäre Zusammenkünfte und Museumsverwaltung: Eine einzigartige Aufenthaltsqualität erlangt das komplett restaurierte historische Herrenhaus auch durch den großzügigen umliegenden Park.


Der multifunktionale Veranstaltungssaal bietet Platz für bis zu 800 Besucher. Modernste Veranstaltungstechnik ermöglicht eine Nutzung als Konzert-, Theater-, Vortrags- und Bankettsaal. Zudem bietet der Zugang zum Museum unterhalb des Saals die Möglichkeit einer unabhängigen Nutzung voneinander.


Schnittstelle zwischen Villa und Museum: Das verglaste Entrée für die Familie, hier entsteht ein Ort für Feierlichkeiten, Kultur, Arbeit und Begegnungen zwischen privatem und öffentlichem Bereich.


«Draiflessen ist bei aller Komplexität und Flexibilität, die ein Museum braucht, in erster Linie ein Ort zum Wohlfühlen, eine Oase.»


Die Freitreppe bietet zusammen mit anderen architektonischen Details und der Lichtinszenierung den passenden dramatischen Auftakt für die Ausstellungen. Bei Bedarf kann sie als Auditorium
dienen.


Die nächste Generation von Besuchern entdeckt bereits das Museum als Ort, an dem man vor allem auch Spaß haben kann.

Visualisierungen:
HHVISION

 

Fotos:
Hennig Rogge
Roman März
Alistair Overbruck

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